
photo credit: Tom Kempers
Im Juni 2009 hat ULYSSES (www.web-tourismus.de) sich mit dem Thema der zukünftig führenden Tourismustrend beschäftigt.
Hier erst mal die Zahlen (n=75):
- Städtetourismus 36%
- Kulturtourismus 32%
- Wellness 32%
- Gesundheitstourismus 28%
- Abenteuertourismus 20%
- Shoppingtourismus 4%
- Gourmettourismus 0%
Die geringe Zahl der Befragten hat wohl zu der 0 bei den Gourmets geführt. Es war einfach keiner dabei.
Die Tendenzen sind aber auch so sichtbar. Städte / Kultur ist der eine Trend. Die 4% Shopper gehören wohl auch dahin. Wobei ich sicher bin, daß zu jeder Städtereise auch der Tagesordnungspunkt Shoppen gehört (dezidiert oder eher “zufällig”). Die Umsatzzahlen des Handels zeigen das auch.
Der zweite Trend (auch nicht neu) ist Wellness / Gesundheit, der deutlich näher in der Bedeutung an Städte / Kultur herangerückt ist. In diesem Segment sind auch die Potentiale für längere Kundenaufenthalte und das ist auch der Bereich der dem klassischen Beachholiday am ehesten Kunden abringen kann.
Diese Zahl des klassischen Beachholidays fehlt mir leider in der Umfrage.
Gerade in der jetzigen, von finanziellen Unsicherheiten und persönlichen Sparzwängen und –bedürfnissen geprägten Zeit, sollte der kurze Städte-/Kulturtourismus, der klassische Zweiturlaub, auf die Streichliste geraten sein. Ist er aber nicht, denn die realen Zahlen zeigen immer noch Zuwächse. Scheinbar trifft hier ein stärkeres trendbedingtes Wachstum auf einen weniger starken Nachfragerückgang.
Die klassische Studienreise (Bildungsreise) trotzt auch jeglichem Trend und hat scheinbar eine stabile und wachsende Anhängerschaft.
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