Mashable hat sich auf das Gebiet des Tourismus gewagt und 5 Wege zur Erlössteigerung durch den Einsatz von Social Media aufgelistet.
Hier die Zusammenfassung mit Kommentaren:
1. Nur Restplatzverkauf auf Twitter
Hinweisend auf JetBlue (Cheeps) und United Airlines (Twares) soll der Absatzweg Social Media für Restplatz/Sonderangebote genutzt werden. Schon hier wird deutlich, daß Mashable a) eine eingeschränkte Sicht und b) keine Vorstellung von modernen Yield Management Systemen hat, die einen Twitterfeed auch ohne menschliche Einmischung generieren können. Eine entsprechende Reichweite in den Social Media (was ja nicht nur Twitter ist) vorausgesetzt lassen sich nicht nur Billigprodukte darüber pushen, sondern auch Marketingaktionen jeglicher Art.
2. Die Einbeziehung von Bewertungen in die Booking Engine
Die positive Bedeutung von Bewertungen hat sich in der Branche herumgesprochen (trotz einiger jetzt aufkommender Diskussionen über den Rückgang der Wertigkeit von Peer-to-Peer-Tipps, die auf einer Verwirrung des Begriffs Friendship in der virtuellen Welt beruhen). Gut der Tipp Bewertungen von “neutralen” Quellen wie TripAdvisor oder Skytrax (oder deren deutsche Pendants) zur Steigerung der Glaubwürdigkeit zu verwenden.
3. Integration mit Social Media Travel Apps
Hier geht es um solche Apps, wie TripIt und Dopplr, die zur Reiseplanung und Kommunikation der Reisen an seine “Freunde” in Social Networks, wie Facebook und LinkedIn, dienen. Mashable verweist auf die offenen API dieser Apps und schlägt vor die Daten von dort ins eigene Sales zu importieren, um z.B. nach einem Abgleich mit der eigenen Frequent Flyer Datenbank zielgerichtet Angebote unterbreiten zu können. Wow, der Traum aller Reiseanbieter und der Alptraum aller Verbraucherschützer wird Wirklichkeit. Da sind mehr als ein Problem bezüglich Datenschutz und Verbraucherrechten zu klären.
4. Geschlossene Online Communities
Die Idee eigene Communities für seine besonders loyalen (oder wertvollen) Kunden zu schaffen klingt gut und knüpft an die Social Shopping Idee der Einkaufsklubs (Vente privee, TripHunter) an. In der realen Welt gibt es ja schon eine Vielzahl solcher “Klubs” und die meisten Airlines/Hotels haben diese auch schon in die Onlinewelt exportiert. Also ist das eher eine Feststellung als ein Tipp.
5.Social Media sind Beziehungen
Diesen Allgemeinplatz als wichtige Erinnerung zum Abschluss.
OK. Ich gehe mal davon aus, daß interessierte Touristiker weiter sind als es diese 5 Tipps von Mashable zeigen wollen und in fachspezifischeren News und Blogs fundiertere Tipps gefunden haben oder finden können. Falls noch Fragen sind: Greifen Sie zum Hörer oder zur Tastatur und wenden sich an den Social Media Guy Ihres Vertrauens.
Allfacebook vergleicht anschaulich die beiden für das marketing interessantesten Tools in Facebook - Gruppen und Pages. Wenn man als Anbieter vor der Frage steht, Gruppe oder Fanpage sollte man genau vergleichen und anhand der Zielgruppe entscheiden. Die Ecksteine der Entscheidungsfindung liegen wohl in folgenden Bereichen: Mass Messaging, Applications, Event Inbox Messaging und Vanity URL. Vorstellen kann man sich natürlich eine große Fanpage für die Marke (aka Destination, Hotel o.a.) und Gruppen für spezielle Interessen oder Events. Wer hat Erfahrungen bei der Verwendung beider Tools für sein Produkt?
Zweieinhalb Jahre nach der freiwilligen und trotzdem verordneten Fusion von Dessau und Roßlau zur Stadt Dessau-Roßlau diskutiert das 88 000 Einwohner zählende kreisfreie Oberzentrum heftig wie noch nie, ob eine Umbenennung in “Bauhausstadt Dessau” sinnvoll ist. Befürworter und Gegner werden faktisch durch die Elbe getrennt. Viele der 70 000 Dessauer sympathisieren mit der Idee, das Welterbe im Stadtnamen zu verankern. Die 14 000 Roßlauer empfinden schon die Diskussion darüber als Verrat an der Fusion.
Man soll ja nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt. Darum als erstes - ich schreibe aus der “Lutherstadt Wittenberg”, selbst einer Stadt mit Doppelnamen. Heute stolpere ich dann über zwei (am gleichen Tag erschienene) Artikel, die Diskussionen über Doppelnamen für zwei weitere Städte beinhalten - Dessau und Magdeburg. In Dessau denkt man über eine reale administrative Umbenennung in “Bauhausstadt Dessau” nach, in Magdeburg ist der Begriff “Ottostadt Magdeburg” noch “nur” im Marketing verwurzelt. Beide Initiativen zeigen einen nie wirklich vergessenen, in der jetzigen Zeit aber immer wichtiger werdenden Trend - Marketing wird an Geschichten / Stories festgemacht und transportiert. Sowohl im Innen- als auch im Außenmarketing. Das finden der richtigen Story, deren Aufarbeitung und Verbreitung wird in einer Zeit der Informationsflut und der weltweiten Austauschbarkeit vieler Produkte zur Kernaufgabe des Marketing. Ob das immer mit Stadtumbenennungen einhergehen muss ist natürlich strittig, aber kann z. B. beim Zusammenwachsen neuer Städte (etwas, was weltweit geschieht) nützlich und sinngebend sein. Eine Bemerkung vielleicht noch zur Ottostadt. Ist man sich sicher, daß nicht eine große Zahl von Bürgern mit Otto nur ein bekanntes Handelshaus verbindet? Dessen Bekanntheitsgrad dürfte höher sein, als der des ehrwürdigen Ottonengeschlechts.
In a post Meta-search vs Online Travel Agents: The Three Main Differences and Why They Matter, I mentioned that one of the major differences between an OTA (transaction site) and a meta-search site (non-transaction site) is that the transactional sites try to build up a unique product set – inventory (or inventory combinations) that no one else has – whereas the non-transactional meta-search company is focused on pointing to product that by definition is not unique as it is maintained by someone else.
A clear distinction that made it easier for customers and companies within the industry to know who was doing what and (in the case of companies) how to operate together.
However in late-2009 the distinction between the two categories began falling apart with non-transactional sites building unique product offerings.
Kevin May analysiert eine neue Tendent im Online-Vertrieb touristischer Produkte. Während es bis vor kurzem eine relativ klare Trennung zwischen Anbietern von Reisetipps, Bewertungsportalen u.ä. einerseits und den klassischen OTA andererseits gab, die sich auch in den Businessmodellen ausdrückte (Werbung vs. Verkauf), ist diese Grenze im Verschwinden begriffen. Kevin führt hier einiger Beispiele klassischer Nontransaction Sites auf, die in den letzten Monaten eigene Verkaufselemente integrierten. Und dabei handelt es sich um Die Schwergewichte der Branche: - Kayak mit Kayak Private Sale - Tripadvisor mit TrpAdvisor Business Listings - Total Travel in Australien. Diese Verschmelzung von zwei bisher getrennt geführten Geschäftsmodellen war logisch, birgt aber Risiken für alle Beteiligten. Bisher nahm der Kunde die Bewertungs- und Empfehlungsplattformen als relativ neutral wahr, trotz der ständigen Diskussion über Manipulationen. Wenn jetzt jedoch an die Empfehlungen und Bewertungen der Verkauf angehängt wird, werden die Zweifel an der Neutralität exponentiell wachsen. Wir bekommen ein Einheitsprodukt, das beides (Empfehlung und OTA) sein will, aber beides nicht mehr glaubwürdig darstellen kann. Statt dem Besten aus beiden Welten, die Einigung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner.
As an ongoing element of your SEO strategy, link building needs to be budgeted for accordingly and managed carefully in-house or by a reputable SEO company.
Wieder Basics. Wie “Email to a friend” zu Links führt, ist mir nicht ganz klar. Die meisten Social Networks haben “nofollow” für Links - also nicht SEO-relevant. Die Tipps hier helfen nicht, abgesehen vom ersten Satz (siehe Zitat). Photo cc “Sackler shadows von conorwithonen bei Flickr”
Das ist nun ein Tipp aus dem Web 2.0. Ich würde aber deutlich über den Vorschlag von Nigel hinausgehen. Nur “anders sein” als der Wettbewerb und die Werbung zielgerichteter zu formulieren und gestalten reicht nicht mehr. Der Kunde will und soll INTERAGIEREN. Photo cc “meet ur neighbour von a.prakharevich bei Flickr”
Search engines are typically the first port of call after consumers receive offline marketing messages.
Maintain your competitive edge and drive the highest possible returns from your entire marketing investment by ensuring your PPC campaigns are integrated into wider initiatives, reflecting offers, promotions, pricing and marketing strap lines effectively.
Eigentlich eine Selbverständlichkeit. Eigentlich? Es gibt aber auch Channel Marketing, in dem bewusst verschiedene Aktivitäten verschiedenen Kanälen vorbehalten bleiben.
Aber generell ist es richtig die Kampagnen off- und online aufeinander abzustimmen.
Photo cc “yesterdays news von chaosinjune bei Flickr”