Den besten Start ins Jahr 2010 erwischten Ägypten, Thailand, Goa, die Dominikanische Republik und Europas Skiregionen. Über 1.000 Charterflüge brachten mehr als 2 Millionen Russen ins Ausland, etwa die Hälfte der Flüge gingen nach Ägypten.
Insgesamt für 2009 haben die Türkei und Ägypten ihre Spitzenreiterposition verteidigt. 2.6 Mio Russen flogen in die Türkei, womit sie die zweitstärkste Touristengruppe nach den Deutschen wurden. Trotzdem ein krisenbedingtes Abflauen um 7% gegenüber 2008.
Nach Ägypten zog es 2 Mio Russen. Das ägyptische Tourismusministerium erwartet in diesem Jahr 2.6 Mio Russen, womit sie der stärkste Quellmarkt für Ägypten wären.
Stark im kommen ist Israel, das Ende 2008 die Visumspflicht für Russland abgeschafft hat. Das führte zu einer Steigerung um 14.5%.
Bei den Fernreisezielen ist Thailand in die Spitze vorgestossen. Mit 220.000 Einreisen und einer Steigerung zum Ende des Jahres rechnet die thailändische Tourismusindustrie mit einem Wachstum von 10% bei Einreisen aus Russland in 2010.
Outsourcing macht Sinn für sehr allgemeine Aufgabenstellungen oder an einen Partner, der ihr Geschäft versteht (nicht nur seins). Tourismus und seine Kunden sind etwas tricky. Viel Emotionen! Gut läuft es, wenn die technischen Abläufe und aufwendige Arbeitsabläufe ausgelagert werden, die Entscheidungen aber im eigenen Haus bleiben und eine enge Zusammenarbeit gesichert ist. Photo cc “SEO Myths von Search Engine People Blog bei Flickr”
Viele Argumente und Zahlen für Social Media, nichts darüber, wie man den ROI misst. Dafür ein Satz, der es auf den Punkt bringt: Was ist der ROI Ihres Telefons? Ohne Telefon geht es heute bei niemandem mehr (Eremiten ausgenommen). Ohne Social Media wird es auch bei niemandem mehr gehen!
Ads for Travel products also rose dramatically for the second month running, resulting in around 60 percent growth in impressions between August and October.
Naja, Nigel geht hier wirklich noch mal in die Basics. Eigentlich weiss der durchschnittliche Tnooz-Leser das doch schon längst (?). Aber gerade bei OTA sehe ich immer wieder unvollständige Titel (ganz zu schweigen vom Zahlen-Kuddelmuddel in der Adresszeile). Also nochmal, liebe CMS- oder Blogsoftware-Nutzer, stellt Eure Software so ein, dass es sprechende URL werden und der Titel sich vollständig selbst generiert. Siehe Nigels Vorschlag. Photo cc “Cheap Adress von erix! bei Flickr”
5 neue Ideen für Social Media Marketers - 5.Beachte den Twitter-Effekt http://post.ly/3dwn 5 neue Ideen für Social Media Marketers - 4. Sei extrem http://post.ly/3dpH 5 neue Ideen für Social Media Marketers - 3. Werbung an ganz neuen Plätzen http://post.ly/3dnD 5 neue Ideen für Social Media Marketers - 2. Angebote für die Neue Generation http://post.ly/3dlB 5 neue Ideen für Social Media Marketers - 1. Papas an die Front http://post.ly/3dhr Wie man seine Kinder am Besten überwacht (für Facebook-Moms und Dads) http://post.ly/3dfT
Im Juni 2009 hat ULYSSES (www.web-tourismus.de) sich mit dem Thema der zukünftig führenden Tourismustrend beschäftigt.
Hier erst mal die Zahlen (n=75):
Städtetourismus 36%
Kulturtourismus 32%
Wellness 32%
Gesundheitstourismus 28%
Abenteuertourismus 20%
Shoppingtourismus 4%
Gourmettourismus 0%
Die geringe Zahl der Befragten hat wohl zu der 0 bei den Gourmets geführt. Es war einfach keiner dabei.
Die Tendenzen sind aber auch so sichtbar. Städte / Kultur ist der eine Trend. Die 4% Shopper gehören wohl auch dahin. Wobei ich sicher bin, daß zu jeder Städtereise auch der Tagesordnungspunkt Shoppen gehört (dezidiert oder eher “zufällig”). Die Umsatzzahlen des Handels zeigen das auch.
Der zweite Trend (auch nicht neu) ist Wellness / Gesundheit, der deutlich näher in der Bedeutung an Städte / Kultur herangerückt ist. In diesem Segment sind auch die Potentiale für längere Kundenaufenthalte und das ist auch der Bereich der dem klassischen Beachholiday am ehesten Kunden abringen kann.
Diese Zahl des klassischen Beachholidays fehlt mir leider in der Umfrage.
Gerade in der jetzigen, von finanziellen Unsicherheiten und persönlichen Sparzwängen und –bedürfnissen geprägten Zeit, sollte der kurze Städte-/Kulturtourismus, der klassische Zweiturlaub, auf die Streichliste geraten sein. Ist er aber nicht, denn die realen Zahlen zeigen immer noch Zuwächse. Scheinbar trifft hier ein stärkeres trendbedingtes Wachstum auf einen weniger starken Nachfragerückgang.
Die klassische Studienreise (Bildungsreise) trotzt auch jeglichem Trend und hat scheinbar eine stabile und wachsende Anhängerschaft.
PhoCusWright, das US-amerikanische Tourismusberatungsunternehmen, hat sich in seinem letzten Report speziell mit dem Destination Marketing beschäfttigt.
Hier eine Grafik daraus:
Die Zahlen zeigen, wo die Wettbewerbsvorteile der Destinationen und der Wert der Destinationswebsites für den Gast liegen - beim Wissen über die aktuellen Ereignisse in der Region, den Veranstaltungen, Ausgehtipps, Aktivitäten vor Ort und kurzfristigen Aktionen.
Bei der Unterbringung ist die Destination im Wettbewerb mit Hotel/FeWo-Portalen oder Reiseveranstaltern mit den schlechteren Voraussetzungen.
Das Wissen über die Destination und deren Unterhaltungswert für den Gast ist dagegen von überregionalen Wettbewerbern, sieht man von Spezialisten wie Quipe ab, nicht lieferbar (passt meist nicht ins Geschäftsmodell). Dieses Wissen ist also ein klassischer Unique Selling Point (USP).
Leider ist in Deutschland das Modell der Touristinfo mit integrierter Zimmervermittlung als Haupteinnahmequelle für das wirtschaftliche Ergebnis weit verbreitet. Dieses Modell lenkt vom USP ab. Der ständige Kampf der Destinationsvermarkter in diesem Segment bindet Kräfte und brachte und bringt tendenziell keine nachhaltige Finanzierung.
Ein weiterer Grund für die Destination sich in diesem Bereich on- und offline intensiv zu positionieren ist in dem Wandel des Reisegrundes der Gäste zu finden. Die Gäste (es sind Menschen!) suchen Erlebnisse! Erlebnisse sind selten Unterbringungsmöglichkeiten (Ausnahmen bestätigen die Regel), Erlebnisse sind die Aktivitäten, die Events, das berühmte Drumherum.
Details und die Möglichkeit, die Studie zu erwerben, finden Sie auf der PhoCusWright - Website. Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.