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Die neue Sukhoi SuperJet 100 (SSJ100), Russlands große Hoffnung für die darbende Flugzeugindustrie, reiht sich in die Verspätungswelle fast aller aktuellen Jet-Projekte ein.
Nun soll die Auslieferung im Dezember 2009 erfolgen, so hofft der Präsident von Sukhoi.
Aeroflot hat 30 Maschinen fest bestellt und für 15 weitere eine Option. Die ertse Maschine hätten sie im November letzten Jahres erhalten sollen. Die neuen SSJ 100 sollen alte Tupolew-Maschinen ersetzen. Die Frage von Vertragsstrafen ist noch nicht endgültig entschieden.
Derzeit gibt es 90 feste Bestellungen der SSJ 100. Die geplatzten Bestellungen der Pleite-Airlines Dalavia und AirUnion soll die neugegründete Rosavia, eine Gemeinschaftsfirma der Stadt Moskau und des Staatsunternehmens Rostechnologiya, übernehmen.
Aber selbst der jetzt genannte Termin im Dezember ist ambitioniert. Technische Probleme, die unsichere Finanzierung in der jetzigen Krise und Konkurse von Airlines gefährden das Projekt. Zur Zeit hat Sukhoi einen Kreditrahmen von 760 Mio $ – 54% der Projektsumme. Gerechnet wird jedoch mit weiterer Staatshilfe und mit einem Deal mit der italienischen Alenia, die 25% + 1 Aktie von Sukhoi kaufen wollen.
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