PhoCusWright entzaubert 6 Onlinetravel Mythen

PhoCusWright, eine der führenden (oder die führende ?) US-amerikanische touristische Beratungsagentur hat sich auf ihrem diesjährigen Analyst Forum (10.September 2008, New York) mit einigen aktuellen Aussagen zur Entwicklung des Onlinevertriebs von Reisen in den USA beschäftigt, die ja auch in der hiesigen Interessentengemeinde ihren Widerhall gefunden haben. Dabei hat man doch einiges gerade gerückt.

Mythen

1: Die Zahl der Reisenden, die online kaufen nimmt in den USA ab

In Wirklichkeit nimmt die Zahl weiter zu. Nach eigenen Erhebungen im The Consumer Travel Trends Tenth Edition der von PhoCusWright gerade veröffentlicht wurde, stieg der Anteil der Onlinemedien nutzenden Reisenden von 63% in 2006 auf 70% in 2007.

2. Mehr und Mehr Onlinekäufer buchen direkt beim Leistungsträger und nicht über eine Agentur

Die Popularitätsraten der Onlinereisebüros liegen immer noch höher als die der Leistungsträger und wachsen ständig weiter. Quelle: The PhoCusWright Consumer Travel Trends Survey Tenth Edition oder “CTTS10“.

3. Reisebüros erleben ihre Wiederkehr da die Reisenden zu den traditionellen Vertriebswegen zurückkehren

Im Gegenteil nutzen immer mehr der bisher ausschließlich offline kaufenden das Internet im Einkaufsprozess laut CTTS10.

4. Die nächste Generation Reisender wird bevorzugt online einkaufen

Laut der Studie The NEXTgen Traveler, gemeinsam von PhoCusWright und Ypartnership veröffentlicht, das weniger als die Hälfte des in der Altersgruppe 18 – 28 Jahren ausgegebenen Geldes für Reisen online ausgegeben wurde.

5. Soziale Netzwerke und Reisebewertungen haben den größten Einfluß auf die Reiseentscheidung

The NEXTgen Travelerzeigt auch hier, daß obwohl soziale Medien weit verbreitet sind, die Destinationswebseiten und Onlinereisebüros bei fast der Hälfte der Reisenden bei der Reiseentscheidung favorisiert werden.

6. Onlinereisemärkte brauchen für den Erfolg eine hohe Kreditkarten- und Internetverbreitung

Struktur und Anspruch der Märkte sind entscheidender. Deutlich ist das zum Beispiel am indischen Tourismusmarkt zu sehen. Dieser Onlinemarkt ist weltweit einer der dynamischsten, obwohl 98% der Bevölkerung keine Kreditkarte oder Internet haben.

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