
Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.” Dieses Zitat, das Martin Luther zugeschrieben wird, beschreibt trefflich ein großes landschaftliches Projekt, das ab dem 1. November in Wittenberg heranwächst: den neuen Luthergarten. Bis zum Jahr 2017, wenn die lutherischen Kirchen des 500-jährigen Jubiläums der Reformation gedenken, soll in den Wallanlagen der Lutherstadt Wittenberg ein richtiger Park entstanden sein. Und passend zum 500-jährigen Juliläum werden 500 Bäume angepflanzt.
Ein herrliches Beispiel für mögliche Ökumene – zur Erstbepflanzung kommen der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Walter Kardinal Kasper (Rom), und als Vertreter des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel, Metropolit Augoustinos (Bonn). Neben der Anglikanischen Gemeinschaft, die durch Rev. Canon Kenneth Kearon (London) vertreten ist, sind auch der Weltrat Methodistischer Kirchen durch Bischof i. R. Walter Klaiber (Tübingen), der Reformierte Weltbund durch Rev. Dr. Setri Nyomi (Genf) und der Lutherische Weltbund durch Pfr. Dr. Ishmael Noko (Genf) in Wittenberg dabei.
Für Interessierte: www.luthergarten.de, für potentielle Baumpaten: www.luthergarten.de/baum_pflanzen/info.html.
Am Tag vorher feiert man in der Stadt den Reformationstag mit Veranstaltungen für jeden Geschmack.
Photo cc “i am an island von chaosinjune bei Flickr”
Posted via web from Lutherweg
Das könnte Sie auch interessieren:
- 492 Jahre Reformation – Lutherstadt Wittenberg feiert drei Tage – 8 Jahre noch bis zum 500.
- Im Luthergarten wachsen die ersten 25 Bäume
- Ungeliebt und erst spät mit den Wittenbergern versöhnt – Calvin und die Reformation – Wittenberger Sonntagsseminare als Buch veröffentlicht
- Leucorea wurde heute vor 507 Jahren eröffnet
- Tagebuch einer ausländischen Studentin und ihr Blick auf Wittenberg – Diary of a Swaneeswan: Day Trip to Wittenberg










