Aeroflot News

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Die gegenwärtige Krise trifft die Airlines in aller Welt. Auch die russischen Fluggesellschaften haben mit den Auswirkungen der Rezession zu kämpfen. Pläne, die man im letzten Jahr noch hatte, sind inzwischen überholt und werden gestrichen, gekürzt.

Wie traf es den russischen Flag Carrier, Aeroflot ? Hier ein paar Infos und Gedanken zu den geplanten Zukäufen im Ausland.

Im letzten halben Jahr hat Aeroflot über den Erwerb von Anteilen an mindestens vier Carriern verhandelt.

Malev

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Nach Konsultationen mit der staatlichen Vneshekonombank WEB(Außenwirtschaftsbank) plant Aeroflot den Verkauf der gerade erst erworbenen 49% Aktienanteil an Malev. WEB hatte seit 2007 ca. 170 Mio € dafür bereitgestellt. Jetzt jedoch einen Käufer zu finden ist fast unmöglich. Der Wiederverkauf der ungarischen Airline ist Teil der neuen Firmenpolitik der Aeroflot.

Seit Ende März hat Aeroflot nämlich einen neuen CEO, Vitaly Savelyev, Vice President bei Systema (Anteilseigner bei Intourist), der den ins Transportministerium “beförderten” Valery Okulov auf Drängen des Anteilseigners Lebedev (Blue Wings, Red Wings, fast Oeger) ablöste. Seitdem stehen die Zeichen auf Verlustreduzierung und Stärkung der Position im russischen Binnenmarkt.

Den letzten Anstoss für die Initiative Lebedevs gab der Vorschlag Okulovs in diesem Jahr keine Dividende (trotz positivem Ergebnis zu zahlen). Lebedev kritisierte, daß damit dem Hauptanteilseigner., dem russischen Staat Mittel vorenthalten würden, die dieser in der Krisenzeit brauche um seinen sozialen Verpflichtungen nachzukommen.

Jetzt zahlt Aeroflot diese Dividende. Diese ist jedoch nur halb so groß (700 Mio Rubel) wie im Vorjahr.

Cubana

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Hier werden politisch und gesamtwirtschaftlich motiviert die Möglichkeiten eines Joint Venture geprüft. Verkündet wurde der Plan dementsprechend von Igor Setchin, dem Vize-Premier Russlands.

Ein Vertrag über die Lieferung von Technik nach Kuba sei schon unterschrieben.

Blue Wings

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Lebedev hat seine in Deutschland gemeldete Low Cost und Charter Airline Blue Wings der Aeroflot zum Preis von 1 € angeboten. Die Suspendierung und Wiederbeschaffung der Betriebserlaubnis durch das Luftfahrtbundesamt hat Lebedev nach eigenen Aussagen 20 Mio € gekostet. darin sind die 10 Mio € enthalten, die Blue Wings beim LBA als Sicherheit hinterlegen musste. Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen. Vom Profil passt Blue Wings in das neue Konzept der Aeroflot, die auch den touristischen Charterverkehr wieder aufgenommen hat. Hier machen sich die Querverbindungen des neuen CEO deutlich bemerkbar.

CSA

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Für den Bieterwettbewerb um die zum Verkauf angebotenen 91,5% des Carrier CSA (Tschechien) war die Aeroflot im April letztendlich nicht zugelassen worden. Aus tschechischen Parlamentskomitees gab es Bemerkungen über Einwände seitens der tschechischen Nachrichtendienste bezüglich eines Einstiegs von Aeroflot.

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